Rückblick

Der Großenhainer Ausbildungsmarkt entwickelte sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr zu einer attraktiven Informationsplattform rund um Ausbildung und Beruf.




Die Sächsische Zeitung schreib dazu am 01.02.08: Sachsen braucht Ingenieure Von Luise Zschörnig

"Beim 14. Großenhainer Ausbildungsmarkt informierten 46 Aussteller über Berufsmöglichkeiten und warben um künftige Lehrlinge und Studenten.
Zum 14. Mal insgesamt, zum zweiten Mal im Kulturschloss, fand gestern der Großenhainer Ausbildungsmarkt statt. Der neue Ort scheint ideal, nicht nur vom Ambiente her. Denn er ermöglicht es, dass der Termin vom Mai in den Januar vorgezogen werden konnte. Was in der zuvor genutzten unbeheizten Blumenhalle nicht machbar war. "Wir haben das langfristig mit den Schulen abgesprochen", sagt Horst Rasch, der für die CDU im Landtag sitzt. Der Ausbildungsmarkt ist seine Initiative. In den Schulen steht die Ausbildungsorientierung schon zu Jahresbeginn im Lehrplan.
"Der Termin passt sehr gut. Wir führen gerade eine Berufsvorbereitungswoche mit unseren neunten Klassen durch", sagte Christine Adler, Beratungslehrerin an der Mittelschule am Schacht in Großenhain. "Wir haben schon Betriebe besucht, aber hier können sich die Schüler rundum informieren."
46 Ausbildungsanbieter präsentierten ihr Angebot, darunter Unternehmen aus der Region wie Kronospan Lampertswalde, BUS-Elektronik Riesa, Elektrozentrum Großenhain, Grostra Bau Thiendorf oder Wacker Chemie Nünchritz. Letzteres hat 64 Lehrlinge und bildet zurzeit in fünf Berufen aus. "Das Interesse ist groß", sagte Adelheid Ludwig, zuständig für Ausbildung bei Wacker. "Einige Schüler erkundigten sich schon ganz gezielt nach einer Lehrstelle bei uns."
Betriebsrundgang genutzt
Die GMB Großenhainer Maschinenbau GmbH verband ihr Standangebot sogar mit einem Betriebsrundgang. "Wir sind gleich nebenan. Da ist das gut möglich", sagte Peter Schafranka. Unter denen, die ihm folgten, war Marcel Wahrig aus Nünchritz. Er war mit seinem Vater nach Großenhain gekommen. "Das ist sehr erfreulich, dass auch viele Eltern dieses Informationangebot nutzen", sagte Messe-Mitorganisator und MIT-Vorsitzender Ulrich Tittmann.
Sandra Hartmann aus Riesa sah sich vor allem am Stand der Bundeswehr um. "Das ist mein zweiter Berufswunsch. Mein erster ist Physiotherapeutin", verriet sie.
Neben Betrieben, Bildungsträgern, Ämtern und Hochschulen waren verschiedene Berufsinnungen vertreten. So zum Beispiel die Ingenieurkammer Dresden. "Sachsen braucht Ingenieure. Leider ist das technische Studium aus der Mode gekommen. Wir werben wieder dafür", sagte Marion Preibisch, die den Stand mit betreute."



Jedes Jahr dabei die Mittelsächsische Textilreinigung Riesa




Blick in die Ausstellungsräume



die Firmen schicken engagierte, aussagefähige Standbetreuer



Horst Rasch MdL gratuliert René Thiele, als bestem Fließenlegerlehrling und seinem Ausbilder Herrn Schütze (v.l.n.r)


viel Unterstützung erhalten wir auch durch die Kreishandwerkerschaft


gleich im Foyer das Arbeitsamt mit seinen Berufsberatern